Hinweis: Datierte Recherchegrundlage vom 24.09.2026. Interne Projektverweise wurden für die Gesprächs-Site in Text umgewandelt. Ältere Maßnahmen und Termine sind Vorschläge; der aktuelle Variantenumfang steht in der Site.

# Buyer Personas und ICP – CORE PROTEC

Stand: 24. September 2026 · Strategieentwurf für zwölf operative Wochen. Management Summary

## Grundlage und Beleggrenzen

**Belegt:** Kundenrecord und Strategiemeeting vom 7. September nennen Betreiber, Bauherren, Planer, Generalunternehmer und Handwerksbetriebe als Zielgruppen. Die [Website](https://www.core-protec.com/) und die live vorhandenen [Produkte](https://www.core-protec.com/produkte/) belegen das vermarktete Angebot. Die im Gespräch gewünschte stärkere Gewichtung von Wartung, Service, Reparatur und Sanierung ist keine gemessene Margenrangfolge.

**Arbeitshypothese:** Der schnellste Weg zu wiederkehrendem Geschäft führt über Verantwortliche für bestehende Gewerbe- und Industrieobjekte in Oberösterreich. Unternehmensgrößen, Kaufabläufe, Einwände und Suchformulierungen unten sind zu validierende ICP-Annahmen, keine Auswertung vorhandener Kunden- oder Interviewdaten. Objekt, Anlagenbestand und tatsächliche Zuständigkeit sind bessere Auswahlkriterien als Alter oder Geschlecht.

## Primär: Technischer Betreiber eines Bestandsobjekts

| Merkmal | Operative Beschreibung |
| --- | --- |
| Rolle / Funktion | Technischer Leiter, Facility Manager oder für Gebäudebetrieb zuständige Geschäftsführung; Brandschutzbeauftragter als fachlicher Mitentscheider |
| Unternehmensart | Eigentümer, Betreiber oder beauftragter Verwalter eines Gewerbe-, Produktions- oder Logistikobjekts |
| Typische Größe | Arbeitshypothese: mittelständischer Betrieb mit eigenem Standort bis Betreiber mehrerer Standorte; keine belegte Mitarbeitergrenze. Ein kleines Unternehmen mit komplexer Halle kann sehr relevant sein |
| Branche | Produktion, Logistik, Gewerbe; Sonderbauten nach nachgewiesener Leistungsfähigkeit |
| Verantwortung | Betriebsfähigkeit, Instandhaltung, Dokumentation, Budget und Koordination externer Fachfirmen |
| Probleme | Wartung wird fällig; Unterlagen fehlen; unklare Zuständigkeiten; Mängel bleiben offen; bisheriger Dienstleister reagiert nicht; Reparatur- und Stillstandskosten sind schwer planbar |
| Ziele | Zuständigen Fachbetrieb finden, Bestand klären, Arbeiten koordinieren, dokumentierte Übergabe und verlässliche Folgetermine |
| Kauftrigger | Fälliger Vertrag, Betreiberwechsel, Mängelbericht, wiederkehrende Störung, Umbau oder beschädigte Oberlichter |
| Einwände | „Wir haben schon einen Wartungsvertrag“; „Können Sie unser Fabrikat?“; „Entsteht eine Betriebsunterbrechung?“; „Wie werden Zusatzarbeiten abgerechnet?“ |
| Entscheidungskriterien | Passender Leistungsumfang, Fabrikatskenntnis, tatsächliches Einsatzgebiet, nachvollziehbare Dokumentation, Referenz, verbindlich geklärte Reaktionswege und Kostenbestandteile |
| Informationsbedarf | Ablauf der Bestandsaufnahme, benötigte Unterlagen, enthaltene und zusätzliche Leistungen, Wartung versus Revision, Ansprechpartner und Angebotsschritte |
| Typische Suchanfragen | RWA Wartung Oberösterreich; Rauchabzug Wartungsfirma; RWA Wartung Kosten; RWA Wartungsvertrag; RWA Reparatur; Lichtkuppel undicht |
| Kanäle | Google Organic, Google Business Profile, eng begrenzte Search Ads, Fachpartnerempfehlungen; LinkedIn für wiederholten Kontakt |
| Formate | Klare Wartungsseite, Vorbereitungsliste, anonymisierter Fall, kurzer Ablauf mit Beispiel-Dokumentation |
| Buying Process | Problem erkannt → Dienstleister prüfen → Objekt qualifizieren → Angebot; akute Störung überspringt den Download |
| Passender CTA | „Wartung für mein Objekt anfragen“; sekundär „Unterlagen für die Wartungsanfrage vorbereiten“ |

**Buying Committee:** Fachlicher Bedarf beim Betreiber/Brandschutzbeauftragten; Budgetfreigabe bei Geschäftsführung, Eigentümer oder Einkauf. Eine Downloadadresse allein belegt weder Zuständigkeit noch Bedarf.

**Qualifizierung im Erstgespräch:** Objektart und PLZ, Rolle, Leistung, betroffene Anlage/Fabrikat soweit bekannt, konkreter Anlass, Zeitfenster, verfügbare Unterlagen und nächster vereinbarter Schritt. „Unbekannt“ ist eine zulässige Angabe.

## Sekundär 1: Fachplaner oder Projektleiter im Neubau/Umbau

| Merkmal | Operative Beschreibung |
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| Rolle / Funktion | TGA-/Brandschutzplaner, Architekt, technischer Projektleiter eines Generalunternehmens |
| Unternehmensart / Größe | Arbeitshypothese: spezialisiertes Planungsbüro oder Projektteam eines mittelgroßen bis großen GU; Projektkomplexität wichtiger als Mitarbeiterzahl |
| Branche | Gewerbe-, Industrie-, Logistik- und Sonderbau |
| Verantwortung | Anforderungen und Schnittstellen klären, Systeme auswählen, Unterlagen für Ausschreibung und Abstimmung zusammenstellen |
| Probleme | Unvollständige Bestands-/Planungsdaten, widersprüchliche Anforderungen, Produktdaten ohne Anwendungskontext, späte Änderungen |
| Ziele | Fachlich passende Lösung und klare Zuständigkeiten vor Ausschreibung und Ausführung |
| Kauftrigger | Neue Halle, Umbau, Ausschreibungsfrist, Produktalternative, technische Rückfrage |
| Einwände | „Sind Daten/Nachweise vollständig?“; „Ist die Lösung produktneutral vergleichbar?“; „Wer übernimmt Auslegung und Schnittstellen?“ |
| Entscheidungskriterien | Technische Nachweise, Variantenvergleich, kompetente Rückmeldung, Liefer-/Montagerahmen, transparente Abgrenzung der Planungsleistung |
| Informationsbedarf | Systemgrenzen, benötigte Eingabedaten, Produktnachweise, Steuerung und Anschlussgewerke; keine pauschale Fernauslegung |
| Suchanfragen | RWA Planung Österreich; NRWG EN 12101-2; RWA Ausschreibung; Lamellenlüfter Rauchabzug; Firelock MONO Datenblatt |
| Kanäle | Google, Hersteller-/Partnernetzwerke, LinkedIn, gezielte Fachveranstaltungen |
| Formate | Bestehende Produktseiten und Datenblätter, Projektbriefing, technische Vergleichstabelle, dokumentierter Anwendungsfall |
| Buying Process | Spezifikation und Shortlist; Planer beeinflusst die Wahl, ist nicht zwingend Auftraggeber |
| CTA | „Projektanforderungen mit einem Fachplaner abstimmen“ – Wortlaut nur verwenden, wenn entsprechende Rolle bei CORE PROTEC bestätigt ist; sonst „Technische Projektklärung anfragen“ |

## Sekundär 2: Ausführender Fachbetrieb als Projektpartner

| Merkmal | Operative Beschreibung |
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| Rolle / Funktion | Inhaber oder Bau-/Projektleiter bei Dachdecker, Metallbauer oder Elektriker |
| Unternehmensart / Größe | Arbeitshypothese: kleiner bis mittelgroßer Fachbetrieb mit eigener Baustellenverantwortung |
| Branche | Gebäudehülle, Elektrotechnik, Metallbau und Sanierung |
| Verantwortung | Eigenes Gewerk liefern; Spezialaufgaben und Schnittstellen zuverlässig vergeben |
| Probleme | Defekte Lichtkuppel beim Dachprojekt; unklarer RWA-Anschluss; fehlende Ersatzteile oder Spezialkompetenz; Terminrisiko |
| Ziele | Passende Unterstützung, abgegrenzte Verantwortlichkeiten und sichere Kalkulationsgrundlage |
| Kauftrigger | Bestandsbefund, Hagelschaden, Dachsanierung oder Ausschreibung mit RWA-Anteil |
| Einwände | „Übernehmen Sie meinen Kunden?“; „Wer haftet für welchen Teil?“; „Passt das Ersatzprodukt zum Bestand?“ |
| Entscheidungskriterien | Kooperationsmodell, Kundenbeziehung, technische Abstimmung, Terminplan, vollständige Unterlagen |
| Informationsbedarf | Welche Angaben reichen zur Anfrage, wer besichtigt, wer montiert, welche Arbeiten bleiben beim Partner |
| Suchanfragen | Lichtkuppel Austausch Gewerbe; RWA Sanierung; RWA Steuerung Reparatur; Rauchabzug Montage Partner |
| Kanäle | Bestehendes Netzwerk, Herstellerkontakte, Google, persönliche LinkedIn-Aktivität |
| Formate | Sanierungsseite, Objektbriefing, freigegebener Kooperationsfall, kompakter Partner-Onepager |
| Buying Process | Anlassbezogene Lösungssuche bis Vergabe; oft stärker termin- als contentgetrieben |
| CTA | „Sanierungsprojekt gemeinsam klären“ |

## Nicht aktiv priorisieren

Private DIY-Reparatursuchen, reine Ersatzteil-Schnäppchen ohne Servicebezug, Jobs und agrarwirtschaftliche „RWA“-Suchen. Brandmelde- und Zutrittssysteme nicht aufgrund der OS-Ausbauidee als aktuelles Angebot vermarkten. Größere überregionale Projekte bleiben möglich; ein österreichweiter Service-SLA wird nicht angenommen.

## Validierung in Woche 1

Christoph Bauer geht anhand der letzten verfügbaren Anfragen durch: Wer hat angefragt, welches Objekt, welcher Anlass, welche Leistung, weshalb gewonnen/verloren, welche Vorlaufzeit und welcher Deckungsbeitrag? Nur anonymisierte Muster in die Strategie übernehmen. Danach Primär-ICP, Bediengebiet und wirtschaftliche Reihenfolge bestätigen oder ändern. Verantwortlich: Bauer für Realität und Prioritäten, Zeller für Übertragung in Suchthemen, Seiten und Kampagnen.

## Interne Quellen

- Kundenrecord, Stand 18.09.2026.
- Strategiemeeting.
- Öffentlicher Website-Bestand und Recherche, geprüft am 24.09.2026.
