Hinweis: Datierte Recherchegrundlage vom 24.09.2026. Interne Projektverweise wurden für die Gesprächs-Site in Text umgewandelt. Ältere Maßnahmen und Termine sind Vorschläge; der aktuelle Variantenumfang steht in der Site.

# Kanalstrategie – CORE PROTEC

Stand: 24. September 2026 · Empfehlungen, keine aktivierten Maßnahmen. Management Summary

## Auswahlprinzip

Ein kleiner ausführbarer Mix: Website/Organic als Basis, echte regionale Auffindbarkeit, persönliche Expertise und vorhandene Partnerbeziehungen. Bezahlte Reichweite erst nach funktionierender Anfrage- und Messstrecke. Personal- und Budgetrahmen sind noch zu bestätigen; folgende Frequenzen sind Arbeitsvorschläge.

Die [LinkedIn-Unternehmensseite](https://at.linkedin.com/company/core-protec-gmbh) ist öffentlich auffindbar. Admin-Zugriff, Aktivitätsstatistik und tatsächliche Beitragsleistung wurden nicht geprüft. Die geringe Aktivität stammt aus dem Kundengespräch, nicht aus einem aktuellen Account-Audit. Ein Google Business Profile ist in dieser Prüfung weder bestätigt noch als fehlend nachgewiesen.

## Empfohlene und bedingte Kanäle

| Kanal / Entscheidung | Zielgruppe und Ziel | Inhalt und vorgeschlagene Frequenz | Funnel / Website-Verknüpfung | Aufwand und Voraussetzung |
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| **Google Organic – Kern** | Betreiber mit konkretem Anlass; Planer mit Produktbedarf | Zwei zentrale Leistungsseiten, vorhandene Produkte verbessern; ein hilfreicher Vorbereitungsratgeber und ein Case im Quartal, kein Wochenartikelzwang | Nachfrage abholen → Wartung/Sanierung/Produkte → Anfrage oder Check | Umsetzung im 12-Wochen-Plan; danach wöchentlich Daten-/Qualitätsreview |
| **Google Business Profile – prüfen und pflegen** | Betreiber/Partner im realen Einsatzgebiet | Profilinhaberschaft, Kategorien, Leistungen, Fotos, Website-Link und Öffnungszeiten prüfen; monatlich und bei Änderungen pflegen | Lokale Discovery → Wartungsseite mit UTM oder Telefon | Grob 2–4 Stunden Erstprüfung/Pflege, danach 30–60 Minuten monatlich; keine fiktiven Standorte |
| **LinkedIn organisch – schlank starten** | Betreiber, Planer und Fachpartner | Bauer: ein fachlicher Beitrag pro Woche ab Woche 5; Unternehmensseite: zwei aufbereitete Beiträge monatlich; zwei kurze Gesprächs-/Kommentarfenster pro Woche | Wiedererkennung und Vertrauen → konkreter Ratgeber, Case oder Check | Ca. 1,5–2,5 Stunden pro Woche gemeinsam; reale Fragen, Bilder und fachliche Freigabe |
| **Partnerschaften – gezielt** | Dachdecker, Elektriker, Metallbauer, Planer, tatsächliche Lieferantenkontakte | Ein fachliches Partnerblatt; monatlich wenige passende Gespräche im bestehenden zulässigen Kontaktkontext | Empfehlung → Sanierungs-/Wartungsseite → Projektklärung | Bauer führt Beziehungen, Zeller liefert Assets; Rollen und Kundenschutz klären; keine automatisierte Kaltansprache |
| **Google Ads Search – begrenzter Pilot** | Aktive regionale Dienstleistersuche | Start mit einem Wartungs-Themenpaket; Sanierung nur bei Kapazität und Nachfrage. In der Startphase Suchbegriffe/Anfragen mehrmals pro Woche prüfen | BOFU direkt auf passende Leistungsseite; Download sekundär | Ca. 4–6 Stunden Einrichtung plus 30–60 Minuten laufende Wochenkontrolle als Planansatz; Mediabudget separat freigeben |
| **E-Mail – anlassbezogen** | Materialanforderer mit gewünschter Rückmeldung, bestätigte Newsletter-Abonnenten | Zustellmail; gewünschte Fachantwort; bei Marketing-Opt-in kurze Serie, später höchstens ein nützlicher Monatsimpuls | Offene Frage → Projektklärung; Verlinkung zu Case/Leistung | Bestehenden Dienst und Einwilligungsnachweis prüfen; keine regelmäßige Redaktion ohne relevante Empfängerbasis |
| **Fachmedien – ein konkreter Ansatz** | Technische Planer und Betreiber | Ein freigegebener Praxisfall als redaktioneller Themenvorschlag, z. B. an [TGA](https://tga.at/) | Vertrauensaufbau → Fall auf eigener Website → Anfrage | 3–5 Stunden Aufbereitung als Planansatz; keine garantierte Aufnahme, Versand gesondert freigeben |
| **Verbände/Multiplikatoren – prüfen** | Facility Management und Brandschutzverantwortliche | Passung von [FMA](https://www.fma.or.at/) und [BVS](https://www.bvs-ooe.at/) prüfen; höchstens ein sinnvoller Fach-/Veranstaltungskontakt im Quartal | Fachlicher Austausch → eigene nützliche Unterlage | Kein behaupteter Partnerstatus; Termine, Teilnahmebedingungen und Kosten vor Entscheidung verifizieren |
| **Branchenportale – Basis, dann Nutzen prüfen** | Lieferantenvergleich | Bestehendes WKO-Profil auf Richtigkeit prüfen; [WLW](https://www.wlw.de/de/suche/wartung-von-rauch-und-waermeabzugsanlagen-rwa/country/austria) nur nach Nachweis passenden Referral-Potenzials vertiefen | Anbieterprüfung → passende Leistungsseite | Einmaliger Bestandscheck; keine pauschalen kostenpflichtigen Pakete oder Massenverzeichnisse |
| **AI Search / GEO – in Kerninhalte integriert** | Nutzer mit Fragen zu System, Bestand und Anbieterwahl | Präzise HTML-Antworten, reale Fälle, Autor und Quellen bei jeder relevanten Veröffentlichung | Entdeckung/Zitat → konkrete Webseite → Kontakt | Keine gesonderte Content-Mengenproduktion; monatliche qualitative Stichprobe, keine garantierten Erwähnungen |

## Im ersten Quartal zurückstellen

| Kanal | Begründung und Bedingung für erneute Prüfung |
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| **LinkedIn Ads** | Rollenansprache grundsätzlich passend, aber Budget, belastbare Leadstrecke und Resonanz fehlen. Erst nach brauchbarem Case/Magnet und geklärter Zielgruppe Angebot und Kosten im Kundenkonto prüfen. Keine pauschale Behauptung über CPCs |
| **Remarketing** | Einwilligungsfähige Zielgruppen und ausreichende tatsächliche Größe nicht belegt. Kein Pflichtbaustein in Monat 3. Nur nach Consent-Prüfung, aktueller Plattformzulässigkeit, Zielgruppenprüfung und Budgetentscheidung |
| **YouTube / eigener Videokanal** | Kein regelmäßiger Produktionsbetrieb im ersten Quartal. Optional ein kurzes Video aus einem freigegebenen realen Case mit Transkript, wenn Material ohnehin entsteht; auf Case-Seite und LinkedIn wiederverwenden |
| **Breiter Newsletter / kalte E-Mail-Sequenzen** | Keine belegte Empfängerbasis und kein Versandmandat. Relevante angeforderte Kommunikation zuerst; keine Adresslisten kaufen oder scrapen |
| **Breite Display-/automatisierte Mehrkanalkampagnen** | Fehlende Mess- und Qualitätsbasis erschwert Interpretation. Zuerst kontrollierbare Suchintention und geprüfte Zielseite |

## Google-Ads-Pilot: Entscheidungsgrundlage

Kein Budgetbetrag und keine Leadprognose ohne Kontodaten. Erst Keyword-Planner-Schätzungen für bestätigte Region, Tages-/Gesamtlimit und wirtschaftliche Obergrenze festlegen. Als Rechenrahmen, nicht als Prognose: **zulässige Kosten pro qualifizierter Anfrage = erwarteter Deckungsbeitrag eines gewonnenen Auftrags × belegte Abschlussquote aus qualifizierten Anfragen × freigegebener Akquisekostenanteil**. Alle Faktoren sind derzeit offen; wiederkehrende Umsätze nicht ohne belegte Laufzeit ansetzen.

Kampagnenlogik: Wartung regional; später Sanierung. Markenanfragen getrennt betrachten. Suchbegriffe rund um „RWA“ auf Agrar-/Raiffeisenbezug prüfen; mögliche Ausschlüsse Jobs, Landwirtschaft, Auto-/Dellenhagelschaden. „PDF“, „Norm“ oder Wettbewerbernamen nicht blind ausschließen; tatsächliche Anfrageabsicht beurteilen. Auf tatsächliche regionale Präsenz ausrichten, nicht unbeabsichtigt breite Regionsinteressen. Aktuelle Optionen vor Einrichtung im Konto prüfen.

Anzeigen nennen nur bestätigte Leistungen, Gebiet und Kontaktweg. Kein 24/7-, Kostenlos- oder Zertifizierungsversprechen ohne Beleg. Kampagnenstart erst, wenn Zeller die Messung und Bauer die Bearbeitung getestet und Budget/Veröffentlichung freigegeben haben. Reale qualifizierte Anfragen entscheiden über Ausbau, nicht Downloadzahlen.

## LinkedIn-Themen aus vorhandener Arbeit

- „Welche Angaben helfen bei einer Wartungsanfrage?“ → Ratgeber und Anfragecheck.
- „Reparatur oder Austausch: Welche Fragen wir am Bestand klären“ → Sanierungsseite; kein erfundener Fall.
- „Vom Produktdatenblatt zur passenden Lösung“ → vorhandene Produktübersicht.
- „So lief dieses konkrete Projekt“ → nur mit belegtem eigenem Umfang und Freigabe.

Ein Gedanke und ein passender nächster Schritt je Beitrag. Unternehmenspost und persönlicher Beitrag dürfen unterschiedliche Perspektiven haben; keine identische Massenverteilung. Keine unaufgeforderten Seriennachrichten an Kontaktlisten.

## Plattform- und Rechtsgrundlagen

- [Google Business Profile: Unternehmensrichtlinien](https://support.google.com/business/answer/3038177?hl=en): reales Geschäftsmodell und Standort; bei reinem Servicegebiet Adresse gemäß Richtlinie verbergen. Zuständigkeit und Kundenverkehr vor Profiländerung klären.
- [Google AI-Leitfaden](https://developers.google.com/search/docs/fundamentals/ai-optimization-guide): hilfreiche, eigenständige Inhalte und technische Suchgrundlagen. Für Google kein eigener `llms.txt`-Wachstumsauftrag.
- [TKG/WKO zu Werbe-E-Mails](https://www.wko.at/internetrecht/e-mail-fax-telefonwerbung-telekommunikationsgesetz-detail): Einwilligung und zulässigen Kontaktkontext prüfen; keine Ausnahme allein wegen B2B.

Alle Quellen am 24.09.2026 geprüft. Konkrete Plattformfunktionen, Preise und Mindestzielgruppen vor einem späteren Start erneut verifizieren. KPI-Definitionen und Attribution liegen zentral im Messplan.
