Hinweis: Datierte Recherchegrundlage vom 24.09.2026. Interne Projektverweise wurden für die Gesprächs-Site in Text umgewandelt. Ältere Maßnahmen und Termine sind Vorschläge; der aktuelle Variantenumfang steht in der Site.

# Lead-Generation-Strategie – CORE PROTEC

Stand: 24. September 2026 · Konzept, keine veröffentlichte Kampagne. Management Summary

## Ziel und vorhandene Grundlage

Primäres Ergebnis ist eine fachlich passende, bearbeitbare Objekt-/Projektanfrage. Ein PDF-Klick, eine E-Mail-Adresse und ein qualifizierter Lead sind unterschiedliche Stufen. Die bestehende WordPress-/LiveCanvas-Website hat Kontaktformulare, Telefon, E-Mail und offene Produktdatenblätter. Das Formular verwendet lokal einen OpnForm-Proxy; Betriebs- und Zustellprüfung stehen aus.

**Empfehlung:** Kaufbereite Nutzer direkt zur Anfrage führen. Für noch unvollständig vorbereitete Betreiber einen konkreten nächsten Schritt anbieten. Wiederkehrende Wartung ist die erste Arbeitshypothese, zu validieren mit Kapazität, Deckungsbeitrag und den letzten Anfragen.

## Drei konkrete Lead-Magnet-Ideen

Die Aufwände sind grobe interne Planungskorridore bei vorhandenem Theme und rechtzeitiger Fachfreigabe, keine Angebote. Layout, Copy, Abstimmung und QA sind berücksichtigt; neue Integrationen können Mehraufwand verursachen.

| Aspekt | 1 · RWA-Anfragecheck für Bestandsobjekte | 2 · Sanierungsbriefing für Lichtkuppeln und RWA | 3 · Projektbriefing für Planer und Generalunternehmen |
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| Zielgruppe | Betreiber, Facility Manager, technische Leitung | Betreiber und ausführender Dach-/Metallbaubetrieb | Fachplaner, GU-Projektleitung |
| Konkretes Problem | „Ich brauche ein Wartungsangebot, weiß aber nicht, welche Angaben fehlen“ | Schaden/Alterung ist bekannt, Lösungsumfang und Zuständigkeiten nicht | Produktdaten liegen vor, die Projektanforderungen sind noch unvollständig |
| Nutzen | Informationen für eine erste fachliche Klärung ordnen; unbekannte Punkte sichtbar lassen | Befund und Projektziel nachvollziehbar an Fachbetrieb übergeben | Rückfragen und ungeklärte Schnittstellen früh sichtbar machen |
| Inhalt | Kompaktes Objektblatt, Rolle/Region, Anlass, Fabrikat soweit bekannt, vorhandene Unterlagen, Zeitfenster, anonymisiertes ausgefülltes Beispiel | Vorhandene Objektunterlagen, bisher dokumentierter Schaden, betroffene Elemente, Betrieb/Termin, beteiligte Gewerke, offene Fragen; nur vorhandene sichere Fotos, keine Dachbegehungsanweisung | Nutzung, Planungsstand, vorhandenes Brandschutzkonzept, Dach/Fassade, Schnittstellen, benötigte Nachweise und Termin; keine automatisierte Dimensionierung |
| Funnel | MOFU → BOFU | MOFU → BOFU, bei akuten Schäden direkter Kontakt | MOFU, längerfristige Spezifikation |
| Passende Keywords | RWA Wartung vorbereiten, RWA Wartung Unterlagen, Wartungsangebot RWA | Lichtkuppel sanieren, RWA Sanierung, Lichtkuppel Hagelschaden | RWA Planung, RWA Ausschreibung, NRWG Datenblatt |
| CTA | „Anfragecheck nutzen“; danach „Mein Objekt besprechen“ | „Sanierung vorbereiten“; danach „Bestand klären lassen“ | „Projektbriefing vorbereiten“; danach „Technische Abstimmung anfragen“ |
| Landingpage | `/downloads/rwa-anfragecheck/` | Zunächst Abschnitt der Sanierungsseite; spätere Downloadseite nur bei Bedarf | Zunächst Planungsseite, nachrangiger Ausbau |
| Follow-up | Angeforderte Datei liefern; auf Wunsch objektbezogene Rückmeldung. Werbliche Serie nur bei gesondertem Opt-in | Fachliche Rückfrage bei expliziter Anfrage; keine automatischen Notfallzusagen | Auf Wunsch Datenlücken und nächsten Abstimmungsschritt klären |
| Geschätzter Aufwand | 12–18 Stunden Erstellung/Abnahme des Materials; Landingpage und Formularstrecke zusätzlich 6–10 Stunden | 14–22 Stunden Material; technische Prüfung und geeigneter Fall besonders wichtig | 18–28 Stunden Material; höhere Fachprüftiefe und Schnittstellenklärung |
| Strategischer Nutzen | Direkte Nähe zu gewünschtem wiederkehrendem Geschäft und bessere Anfragequalität | Wertvoll für konkrete Bestandsprojekte; anlassabhängiger Bedarf | Aufbau von Planerbeziehungen; längere Zeit bis zur möglichen Vergabe |

## Erste Umsetzung: RWA-Anfragecheck

**Begründung:** Die Recherche zeigt Wartungsanbieter und Betreiberinformationen; [WILLENIG](https://willenig.at/instandhaltung-von-bma-und-rwa-was-betreiber-wissen-muessen/) bietet bereits eine allgemeine Checkliste. Das bestätigt die Besetzung des Themas, nicht das Downloadvolumen. Die eigene Idee muss deshalb näher an der Anfrage liegen: Eingabefelder mit „unbekannt“, Beispiel und eindeutigem Übergang zur Bestandsklärung. Sie passt zum primären ICP und zum im Gespräch priorisierten Servicegeschäft. Eine garantierte Nachfrage oder Conversion-Wirkung wird nicht behauptet.

Kein 30-seitiges Whitepaper und kein Normenrechner als erste Maßnahme. Fachliche Vorschriften werden eingeordnet und verlinkt, nicht nachgebaut. Fehlende Originalunterlagen sind eine Beratungsfrage, kein automatisches Negativurteil über den Anlagenzustand.

### Geplanter Aufbau

1. Zweck und Grenzen: Vorbereitung einer Anfrage, kein Wartungsprotokoll und kein Nachweis der Betriebssicherheit.
2. Objektblatt: Gebäudenutzung, Region, Rolle, Anlass, Anlage soweit bekannt, gewünschter Zeitraum.
3. Dokumentenübersicht: „vorhanden / unklar / nicht vorhanden“ für relevante bestehende Unterlagen. Bauer legt die konkrete Liste fachlich fest.
4. Beispiel eines anonymisierten Briefings, ausdrücklich als Muster gekennzeichnet; keine erfundene Kundenreferenz.
5. Übergabe: Welche Angaben für eine erste Rückmeldung reichen, welche Klärung erst am Objekt möglich ist.

## Funnel und alternative direkte Anfrage

**Traffic → hilfreicher Seiteninhalt → Vorschau des Anfragechecks → Formular für gewünschte Zusendung → Bereitstellung/angeforderte Rückmeldung → fachliche Qualifizierung → Angebot.**

Parallel bleibt der direkte Weg **Leistungsseite → Objektanfrage/Telefon → Qualifizierung** überall sichtbar. Niemand muss einen Download abschließen, um Wartung anzufragen.

| Stufe | Umsetzungsvorschlag | Qualitätskriterium |
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| Traffic | Wartungsseite/Ratgeber, persönliches LinkedIn, GBP; später freigegebene Search Ads direkt zur passenden Leistung | Richtige Region und Objektintention |
| Content | Hilfreiche Antwort ohne Login, reale Leistungsgrenzen, Anbieterbeleg | Besucher versteht Nutzen und nächsten Schritt |
| Lead Magnet | Sichtbare Vorschau; Kerninformationen offen zugänglich, ausfüllbare Fassung zur Zusendung | Zusendung besitzt eigenständigen Nutzen; Gate nicht allein zum Adressensammeln |
| Formular | Für reine Zusendung E-Mail als Pflicht; Rolle optional. Objektanfrage als separater Modus mit Name, Kontakt, Anlass/Region und optionalem Telefon | Minimale Daten; keine verpflichtende Newsletter-Anmeldung |
| Bereitstellung | Nach akzeptierter Anfrage Download auf Bestätigungsansicht; falls gewünscht zusätzliche Zustellmail | Datei erreichbar, Zustellfehler sichtbar; Rückmeldung nur im gewählten Umfang |
| Qualifizierung | Bauer prüft Anfrage; Zielrolle/Objekt, Leistungsfit, Gebiet, tatsächlicher Anlass und nächster Schritt | Erst danach Status „qualifiziert“ |
| Angebot | Fachliche Klärung und gegebenenfalls Besichtigung, Leistungsumfang und Budget | Kein automatisches verbindliches Angebot aus Checkliste |

### Follow-up-Inhalte und Verzweigung

- **Sofort, reine Materialanforderung:** Datei und kurze Gebrauchserklärung. Keine zusätzliche Verkaufssequenz ohne Grundlage. Vorlage erstellen und freigeben; in diesem Auftrag nichts versenden.
- **Explizit gewünschte Objektklärung:** Zuständiger meldet sich im bestätigten Servicefenster, fragt fehlende Minimalangaben ab und vereinbart einen nächsten Schritt. Zielvorschlag: nächster Werktag; Bauer muss Kapazität bestätigen. Die Website nennt derzeit 24 Stunden, was kein intern validierter SLA ist.
- **Gesonderter Marketing-Opt-in:** Nach bestätigter Anmeldung eine kurze Nachricht zur Anfragevorbereitung, anschließend ein belegter Praxisfall und eine Einladung zur Klärung. Vorschlag Tag 3 und Tag 8; nur bei passendem Inhalt. Anfrage, Abmeldung oder Ablehnung stoppt die Serie.
- **Ohne Bedarf/ohne Opt-in:** Keine automatisierte Werbenachbearbeitung. Ein bereitgestellter Download bleibt ein Materialkontakt, kein qualifizierter Vertriebslead.

## Datenschutz, Consent und Datenfluss

Geplanter Datenfluss: Website → bestehender OpnForm-Proxy → autorisierter Eingang → zuständige Person → freigegebenes Kundensystem. CORE-PROTEC-Vertriebsdaten nicht in das ecreation OS und nicht ungeprüft in ecreations Kunden-CRM übertragen. Odoo ist strategisches Ziel; seine aktuelle Einsatzreife ist offen. Der Funnel darf zunächst mit einer kontrollierten Wiedervorlage im freigegebenen System laufen.

Kontaktbearbeitung, Materialzusendung und Newsletter werden getrennt erläutert. Für Werbe-E-Mails ist grundsätzlich vorherige Einwilligung erforderlich; eine Bestandskundenausnahme wird hier nicht vorausgesetzt. Ein B2B-Kontakt oder Visitenkartentausch ersetzt keine pauschale Werbefreigabe. Grundlage: [§ 174 TKG 2021](https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20011678&Paragraf=174), [WKO-Hinweise](https://www.wko.at/internetrecht/e-mails-versenden--aber-richtig), geprüft 24.09.2026.

Für freiwilligen Newsletter: nicht vorausgewählte separate Checkbox, nachvollziehbarer Umfang, Double Opt-in als Nachweisverfahren, Abmeldung in jeder Werbemail. Zustellung angeforderter Unterlagen nicht an Marketingeinwilligung koppeln. Datenminimierung, Zugriffsrollen, Löschfristen, Auftragsverarbeitung und Datenschutztext vor Veröffentlichung konkret prüfen. Die vorhandene Datenschutzerklärung nennt Brevo; ein aktiver oder freigegebener Brevo-Prozess ist damit nicht belegt.

Analytics-/Ads-Consent ist davon getrennt. Ablehnung darf Kontaktaufnahme und Downloadbereitstellung nicht blockieren. Keine Namen, E-Mails, Objektadressen, Nachrichten oder Pläne an Analytics. Baupläne/Anlagenunterlagen erst über einen geprüften privaten Übergabeweg anfordern, nicht als ungeprüften öffentlichen Upload. Finale Datenschutzfreigabe bleibt beim Verantwortlichen.

## Test- und Entscheidungsplan

Vor Freigabe: valide Übermittlung, ungültige Eingabe, Serverfehler, Timeout, Honeypot, Doppelklick, Consent akzeptiert/abgelehnt/widerrufen, mobile Bedienung, Dateizustellung und Wiedervorlage prüfen. Ein sichtbarer Erfolgstext allein genügt nicht. Event-/KPI-Definitionen.

Nach vier Wochen ab tatsächlichem Start: Materialkontakte, Objektanfragen, Qualifizierungen und Rückfragen getrennt betrachten. Bei vielen Downloads ohne passende Anfragen zunächst Nutzen, CTA und Qualifizierung prüfen. Bei wenig Traffic keine Aussage „Magnet funktioniert nicht“ ableiten. Wenn die E-Mail-Hürde stört oder nur Informationskontakte entstehen, Fassung offen bereitstellen und die angeforderte Objektklärung als Lead-Ereignis priorisieren.
